|
Die beste Wirkung erreichen Sie mit einer Gewichtsabnahme bei zu hohem Körpergewicht. Ab einem Blutdruck von >120/80 mmHg sollte der Lebensstil überprüft werden. Maßnahmen können ein weiteres Ansteigen des Blutdrucks verhindern, verzögern und blutdrucksenkend wirken. Lebensstilmodifikationen: - Eine Körpergewichts-Abnahme von 10 kg senkt bei Übergewichtigen den systolischen Blutdruck (1. Wert) um 5-20 mmHg.
- Diätetische Maßnahmen (mehr Obst, Gemüse, Fisch, ballaststoffreiche Nahrung, Kalium und Kalzium, dafür weniger Fett und gesättigte Fettsäuren) senken den systolischen Blutdruck um 8-14 mmHg.
- Körperliche Aktivität von wenigstens 30 Minuten pro Tag senkt den systolischen Blutdruck um 4-9 mmHg.
- Obwohl eine Nikotinabstinenz den Blutdruck kaum senkt, wird das gesamte kardiovaskuläre Risiko massiv reduziert.
- Eine Reduktion der Kochsalz-Zufuhr unter 5-6 g/Tag senkt den systolischen Blutdruck um 2-8 mmHg und steigert die Wirksamkeit vieler blutdrucksenkender Medikamente.
Eine Reduktion des Alkoholkonsums auf unter 30 g/Tag bei Männern und unter 20g/Tag bei Frauen senkt den systolischen Blutdruck um 2-4 mmHg.
Erhöht Kochsalz meinen Blutdruck?
Zahlreiche Untersuchungen bestätigen den Zusammenhang von erhöhter Kochsalzzufuhr und Blutdruckanstieg. Es zeigte sich allerdings, dass nicht alle Patienten gleichermaßen von einer Reduktion der Salzzufuhr profitieren. Besonders wirksam ist eine Salzreduktion für Diabetiker, die auch unter erhöhten Blutdruck leiden, und Patienten, die blutdrucksenkende Medikamente einnehmen, da deren Wirkung so verstärkt wird.
Für Tipps zum Salz sparen in der Praxis klicken Sie hier.
Alkohol und Bluthochdruck Größere Mengen wirken sich nicht nur auf Blutdruck sondern auch auf Leber und Herz ungünstig aus. Alkoholische Getränke enthalten nebenbei auch viele Kalorien und wirken appetitanregend, wodurch die Gewichtsabnahme verhindert wird.
|